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Stanislaw Tillich

Sachsens Ministerpräsident hat sein Volk verloren

Die Wahl am 24.09.2017 mündete in einem Desaster für die sächsische CDU.

Ein Bundesland, das seit der Wende durch einen bis dato unumstrittenen konservativen Führungsstil fest in Hand der Union war, schwimmt sich frei von den Zwängen, die aus Berlin diktiert werden.

Seit der Geburtsstunde von PEGIDA in Dresden wird von den hiesigen Politikern, Merkelsympathisanten und Systemlingen ein Graben gezogen, in den sie jetzt selbst gefallen sind.

Gemäß der Lebensweisheit „lernen durch die schlechten Erfahrungen im Leben“ erkennt der sächsische Ministerpräsident, dass ER es nun ist, der zu den Abgehängten und ewig Gestrigen gehört, die er doch nun seit fast drei Jahren als montägliche Spaziergänger vermeintlich als solche ausgemacht hat.

Die Ängste und Sorgen der Menschen hat er nicht erkannt, den Wandel der Zeit hat er gar nicht wahrgenommen, zu sehr unterwarf er sich dem Diktat einer wahnsinnigen Kanzlerin und deckte mit seiner politischen Führungsschwäche die ihrige.

Nicht einmal am 3. Oktober 2016, dem denkwürdigen Tag der Deutschen Einheit in Dresden, stellte er sich vor sein Volk und verteidigte seine Wähler, indem er die komplett verfehlte Asylpolitik Merkels und ihrer Höflinge scharf kritisierte. Stattdessen kritisiert er einen Teil des Volkes, die diesen einen Moment nutzten, um sich endlich einmal Luft zu machen, als menschenverachtend und zutiefst unpatriotisch. Von „einigen wenigen“ war die Rede.

Heute weiß man, diese „einigen wenigen“ bilden nun die größte politische Gruppe in diesem Bundesland.

Stanislaw Tillich macht heute das, was er immer tat, wenn´s eng wird: er wird zum Wendehals.

Ähnlich wie 1989, vergisst er seine Prinzipien, die im Kern weder sozial noch demokratisch zu sein scheinen und wendet sich ab von Merkel.

Ein denkwürdiges Interview vom 30. September 2017 im Berlin Journal deckt seine Distanz zum eigenen Land und zum eigenen Volk gnadenlos auf und  dürfte der Anfang vom tiefen Sturz Tillichs sein:

„Die Leute wollen, dass Deutschland Deutschland bleibt. Sie wollen keine Parallelgesellschaften und keinen Anstieg der Kriminalität. Sie wollen nicht, dass religiöse oder politische Auseinandersetzungen unter Flüchtlingen hier ausgetragen werden. Da hat der Staat noch viel zu tun.“

Als Ministerpräsident und damit als politischer Vertreter für die Menschen in Sachsen hätte dieser Satz wie folgt lauten müssen:

WIR wollen, dass Deutschland Deutschland bleibt. WIR wollen keine Parallelgesellschaften und keinen Anstieg der Kriminalität. WIR wollen nicht, dass religiöse oder politische Auseinandersetzungen unter Flüchtlingen hier ausgetragen werden.  Da haben WIR noch viel zu tun.“

Er hat es nicht so formuliert und distanziert sich damit von seinen Wählern und gleichermaßen seinem Volk.

Herr Stanislaw Tillich, das finde ich menschenverachtend und zutiefst unpatriotisch.

Mit patriotischen Grüßen

Wolfgang Taufkirch

Bildquelle: www.berlinjournal.biz

Gesamtes Interview: https://www.berlinjournal.biz/stanislaw-tillich-wahlsieg-afd/

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